Nationale Expertenstandards und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Pflege-Praxis einführen - Projektmanagement als Strategie Caritas Logo
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Wirksamkeit der Qualifizierungsmaßnahmen

Interne Auswertung


Eine Befragung aller Dozenten und Dozentinnen nach Beendigung aller Qualifizierungsmaßnahmen hat folgendes Bild ergeben:

Durchschnittlich 75% aller Teilnehmer/innen haben im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme einen Nationalen Expertenstandard in ihren Einrichtungen implementiert.

Nimmt man die Teilnehmer/innen hinzu, die nach Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme in absehbarer Zeit einen Nationalen Expertenstandard in ihren Einrichtungen implementiert haben, ergibt sich ein durchschnittlicher Wert von 82%.

Durchscnittlich 86% aller Teilnehmer/innen haben die notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen erworben, die für die Implementierung eines Nationalen Expertenstandards in die Praxis notwendig sind.

Externe Faktoren spielten für die erfolgreiche Implementierung eines Nationalen Expertenstandards bzw. für ein erfolgreiches Praxisprojekt eine größere Rolle als individuelle Faktoren.
Wesentliche externe Faktoren für den Erfolg waren:
Wichtige individuelle Faktoren für den Erfolg waren:
Defizite in diesen Punkten bzw. die negativen Gegenteile davon, z. B. fehlende Ressourcen, wirkten sich hinderlich auf eine erfolgreiche Implementierung aus.

Neben der Implementierung eines Nationalen Expertenstandards in ihren Einrichtungen haben die Teilnehmer/innen folgende Lernergebnisse erzielt:
Die Wichtigkeit und Wirksamkeit der verschiedenen Bausteine der Qualifizierungsmaßnahme wurden
wie folgt bewertet:


Wissenschaftliche Begleitung

Die Qualifizierungsmaßnahmen wurden von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München/Fachbereich Pflegemanagement wissenschaftlich begleitet. Die wissenschaftliche Begleitung wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung bezuschusst.

Ziel der wissenschaftlichen Begleitung war es, Erkenntnisse zu gewinnen, die helfen, Weiterbildungsangebote im Bereich der Pflege zu optimieren.

Zu diesem Zweck wurden alle Teilnehmer/innen der Qualifizierungsmaßnahmen vor, während, unmittelbar nach und ca. 3 bis 6 Monate nach den Maßnahmen mit Hilfe von standardisierten Fragebögen anonym befragt. Außerdem wurden mit ca. 10 Einrichtungsleitern/innen, die zufällig ausgewählt werden, qualititave Interviews geführt.

Die Untersuchungsergebnisse wurden in einem Projektbericht zusammen gefasst sowie auf Tagungen bzw. in Fachbeiträgen präsentiert.

Ansprechpartner bei der Katholischen Stiftungsfachhochschule München für die durchgeführte wissenschaftliche Begleitung sind Frau Prof. Dr. Andrea Kerres (Tel. : 08206-903952, andrea@kerres.de) und Herr Prof. Dr. Peter Obermaier-van Deun (ovd@ksfh.de).