Zukunftsfähig sein - wettbewerbsfähig bleiben
Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz und das Bayerische Pflege- und Wohnqualitätsgesetz einrichtungsspezifisch und konstruktiv umsetzen

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Beschreibung der Fortbildung


Kurzfassung
Kontext
Ziele
Zielgruppe
Struktur und Aufbau der Fortbildung
Inhalte der Seminartage
Dauer und Abschluss

Kurzfassung

In der 10-monatigen Fortbildung "Zukunftsfähig sein - wettbewerbsfähig bleiben: Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz und das Bayerische Pflege- und Wohnqualitätsgesetz einrichtungsspezifisch und konstruktiv umsetzen" werdenTeams aus 10 Pflege-Unternehmen qualifziert, Veränderungen, die sich durch die Gesetzeslage notwendig werden, passgenau für ihre Unternehmen umzusetzen. Dabei lernen die Teams, bestehend aus der Unternehmensleitung und ein bis zwei Vertretern/innen der mittleren Führungsebene, in Theorie und Praxis sowohl gemeinsam als auch Ebenen-spezifisch. In der Fortbildung werden verschiedene Qualifzierungselemente (Seminartage, praxisbezogene Lern- und Arbeitsaufträge, individuelle Lernbegleitung durch telefonische Beratung, Praxisbesuche, kollegiale Beratung bzw. EDV-gestützte Lerneinheiten) zusammengeführt. Am Ende der Fortbildung hat jedes teilgenommene Pflege-Unternehmen ein Praxisprojekt umgesetzt und ein Portfolio für das eigene Unternehmen erstellt.

Insgesamt wird die Fortbildung im Zeitraum von 2009 bis 2011 sieben mal durchgeführt. Durchführungsorte sind Regensburg, Bamberg und München. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Kursdaten und Projektträger und Projektpartner.

Kontext

Pflege-Unternehmen müssen zukunfts- und wettbewerbsfähig sein.

Die Gesetzeslage stellt mit dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz (PfWG) und dem Bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) neue Anforderungen an die Pflege-Unternehmen.

Bei aller Verunsicherung darüber wird oft die Chance zur Weiterentwicklung der Pflege-Unternehmen übersehen. Die Gesetze regen jedoch mehr denn je an, über die Sicherung der Zukunftsfähigkeit nachzudenken und sich eine wettbewerbsfähige Angebots- und Dienstleistungsstruktur zu erarbeiten.

Pflege-Unternehmen müssen sich heute als Ganzes verändern.

Kleine und kurzfristige Veränderungen werden nicht zum erwünschten Erfolg führen. Unternehmen müssen heute fähig sein, sich ständig zu verändern und sich den Erfordernissen des Marktes anzupassen.

Veränderung braucht spezielles Wissen.

Veränderungsmanagement ist gefragt, wenn es darum geht, im Sinne der Gesetze den Anpassungsbedarf der eigenen Unternehmen zu ermitteln und Umstrukturierungen in die Tat umzusetzen.

Veränderung braucht Leitungsteam.

Und weil einer allein sich gegen eingeschliffene Verhältnisse schwer tut, gehört zu diesem Weg ganz besonders die enge Zusammenarbeit der  obersten und mittleren Führungsebenen.


Ziele

Die Fortbildung unterstützt und begleitet Ihre Pflege-Einrichtung bei der Erreichung folgender Zielsetzungen:

Zielgruppe

Teams
aus Pflege-Unternehmen der stationären und ambulanten Altenhilfe, bestehend aus dem/der Unternehmensleiter/in und ein bis zwei Vertreter/innen der mittleren Führungsebene, wie z. B. Wohnbereichsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsmanagement-Beauftragte (Voraussetzung: mind. zweijährige Berufserfahrung)

Eine Fortbildung ist auf maximal 10 Teams begrenzt. (Teams aus kleinen und mittleren Unternehmen erhalten bei der Anmeldung Vorrang, da deren überwiegende Präsenz in der Fortbildung Fördervoraussetzung für den ESF-Zuschuss ist.)


Struktur und Aufbau der Fortbildung

Aus einem Unternehmen nehmen je die Leitung und ein bis zwei Vertreter/innen der mittleren Führungsebene (z. B.  Pflegedienstleitung, Wohngruppenleitung, Stabstelle)  gemeinsam an der Fortbildung teil. Im Team erwerben sie für eine Organisationsveränderung relevantes Wissen und notwendige Kompetenzen.

Die Vertreter/innen beider Führungsebenen lernen zum Einen in  fünf gemeinsamen Seminartagen, zum Anderen wählt sich jede Ebene einen spezifischen Lern- und Arbeitsauftrag:

Die Teilnehmer/innen der mittleren Führungsebene erwerben Kompetenzen und Wissen in Bezug auf Projektmanagement und erhalten Unterstützung bei der Umsetzung eines Praxisprojekts in dem eigenen Unternehmen.

Die Leiter/innen konzentrieren sich auf Inhalte der Organisationsanalyse und -entwicklung mit dem Ziel, ein Portfolio für ihr Unternehmen im Rahmen von EDV-gestützten Lerneinheiten zu erstellen.

Das individuelle Lernen wird begleitet durch telefonische Beratung, Praxisbesuche, kollegiale Beratung bzw. Coaching.

Für die Praxisprojekte gibt es eine Auswahl von möglichen Themen.

Aus dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz sind dies beispielsweise:

Aus dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz (SGB 11) sind dies beispielsweise:

Inhalte der Seminartage
Dauer und Abschluss

Die Fortbildung erstreckt sich berufsbegleitend über eine Dauer von zehn Monaten und endet bei erfolgreicher Teilnahme mit dem Erwerb eines Zertifikats.